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3501a: Leuchtpaste, Luminova, Profi-Set

Dieses Produkt wurde für einfachste Anwendung und höchste Haltbarkeit optimiert. Die Menge ist für große Werkstätten bemessen; für kleine Werkstätten und Hobby genügt das Set mit 3g Leuchtpaste.

Hinsichtlich Helligkeit und Dauer des Nachleuchtens repräsentiert Luminova® (Nemoto) den Stand der Technik Für das Ergänzen abgebröckelter alter Leuchtmasse bzw. deren Nachbildung wird alternativ ZnS-Leuchtpaste angeboten, die allerdings wesentlich schwächer und kürzer nachleuchtet.

Leuchtpaste 3501: Gebrauchsfertig, Gewicht 6g, Pigment auf Strontiumaluminat-Basis (gruen nachleuchtend)
Verdünner 3505: 3ml (im Lieferumfang)
Haltbarkeit: Mindestens 2 Jahre, Lagerung dunkel bei maximal 20°C
Haupt-Eigenschaften: Trotz maxinaler Füllung mit Leuchtpigment noch flüssig genug, um sich automatisch gleichmäßig zu verteilen. Bestmöglicher Schutz des Pigments gegen Feuchtigkeit. Der Härter 3506 (nicht im Lieferumfang) verbessert die Anwendung für tief eingefräste Marken und Ziffern in Lünetten. Das Leuchtpigment ist ungiftig und nicht radioaktiv. Für Lack und Verdünner sind in der vorliegenden Lieferform kein Sicherheitsdatenblatt und keine Kennzeichnung über gesundheitliche Risiken vorgeschrieben.

Kleinkram
Ich biete wenige Materialien und Werkzeuge an, die sich bei mir viele Jahre bewährt haben. Es sind nicht die billigsten ihrer Art, und vielleicht nicht einmal die besten. Lesen Sie also vor einer Kaufentscheidung sorgfältig die Artikelbeschreibung.

Anleitung
Konsistenz einstellen: Dazu muß die Flasche mindestens vier Tage gestanden haben, damit sich das Pigment absetzt wie in Bild 2. Man erkennt unten Lack, der mit Pigment gesättigt ist, und darüber eine Schicht aus Lack ohne Pigment. Die Höhe H1 dieser Schicht sollte ca. 20% der Gesamt-Füllhöhe H betragen, und darunter gibt man tropfenweise Verdünner hinzu, z.B. mit einem Schraubendreher.
Toleranz
: Augenmaß genügt. Aber über H1=30% bilden sich um Leuchtpunkte Ringe aus Lack ohne Leuchtpigment. Und unter H1=10% leidet die Stabilität der abgebundenen Paste. Vermeiden Sie, daß H1 ganz verschwindet, denn dann verdirbt die Paste.
Achtung: Beachten Sie bei der Abschätzung von H und H1, daß die hohe Oberflächenspannung den Lack an der Flaschenwand hochzieht. Ein Blick von der Seite zeigt, wie hoch der Lack tatsächlich steht.
Aufrühren: Vor dem Gebrauch muß die Masse gründlich gerührt werden, etwa mit einem Schraubendreher. Danach ist die Masse ca. 5 Minuten verwendbar. Dauern die Arbeiten länger, rührt man alle 5 Minuten kurz nach, damit das optimale Verhältnis zwischen Lack und Pigment erhalten bleibt.
Zeiger füllen: Das gelingt fast immer beim ersten Mal. Man nimmt von dem Schraubendreher, mit dem man gerührt hat, mit einem feinen Öler (oder einer Nadel) einen Tropfen ab, am besten von der Unterseite des Schraubendrehers. Dann streicht man damit über die Rückseite des Zeigers, bei keilförmigen Leuchtflächen beginnend am breiten Ende. War der Tropfen zu klein, reicht's vielleicht nicht für die ganze Leuchtfläche. Dann nimmt man einen weiteren Tropfen für die Fortsetzung auf. Egal wie man die Masse aufbringt, sie verteilt sich fast augenblicklich gleichmäßig. Das Video zeigt, wie einfach es ist:

Leuchtpunkte setzen
: Das ist schon schwieriger, und man sollte zuvor auf einer glatten Oberfläche üben. Man nimmt wie oben beschrieben einen Tropfen auf, allerdings einen möglichst kleinen, der am Ende des Ölers sitzt. Dann berührt man mit diesem Tropfen nur kurz die Stelle, wo der Leuchtpunkt hin soll. Die Größe hängt von der Dauer der Berührung ab. Man bekommt zwar schnell ein Gefühl dafür, aber anfangs ist es sicherer, mehrmals nur kurz zu berühren und so den Leuchtpunkt schrittweise auf die gewünschte Größe zu bringen. Auch hier zeigt das Video wie einfach es ist:

Keine Angst: Die Videos entstanden unter schlechtesten Bedingungen:
1) Es wurde direkt bei der Unglückszahl "13" auf dem Maßstab gearbeitet.
2) Zwischen Kamera und Objekt waren nur 5cm Platz, und man durfte die Kamera nicht berühren.
3) Man konnte die Arbeit nur auf dem Display der Kamera beobachten.
Dennoch klappte es: Der Zeiger erhielt eine gleichmäßige Leuchtfüllung, weil die Leuchtmasse sich von allein gleichmäßig verteilt. Der Leuchtpunkt wurde kurz nach dem ersten Berühren des Maßstabs rund, weil die Oberflächenspannung ihn dazu zwingt, und nach dem zweiten Berühren wurde er  erwartungsgemäß größer.
Korrekturen: Bei Zeigern ist es einfach: Man wäscht die Leuchtfüllung mit einem Lösungsmittel ab und beginnt von vorn. Bei Leuchtpunkten ist es schwierig: Man kann zwar zu kleine Punkte schrittweise vergrößern, aber zu große kann man nicht verkleinern. Hat man Glück und die Masse greift die Zifferblatt-Oberfläche nicht an, kann man den Fleck mit Rodico abtupfen oder mit Verdünner entfernen. Besser ist es so vorsichtig zu arbeiten, daß niemals Leuchtmasse entfernt werden muß. 3g Leuchtpaste reichen für sehr viele Zeiger und Leuchtpunkte; man muß nicht fürchten, daß einem die Paste ausgeht, weil man zu viel geübt hat.
Abtönen (Patina): Die Paste läßt sich mit der Farbe wasserfester Faser- oder Filzstifte abtönen. Mit Rot, Gelb und Blau erreicht man fast jede Farbe gealterter Leuchtmasse, wobei die grünliche Farbe des Luminova-Pigments eine gewisse Einschränkung bedeutet. Man malt einen feinen Strich auf den Schraubendreher und rührt damit die kleine benötigte Portion Paste um. So kann man sich schrittweise dem gewünschten Farbton nähern. Die Nachleuchtfarbe wird kaum geändert; aber starke Tönung schwächt die Helligkeit.

Was kennt man?
1) Gebrauchsfertige Leuchtpate auf Zinksulfid-Basis
Sie kann mit Wasser verdünnt werden, wird aber durch wiederholtes Eintrocknen und Verdünnen bald unbrauchbar. Helligkeiit und Dauer des Nachleuchtens sind gering. Die Paste trocknet schnell, und bei kleinen Tropfen für Leuchtpunkte trocknet die Oberfläche schon zwischen Aufnehmen und Setzen. Man braucht also Übung, um schnell zu arbeiten.
2) Sets aus Strontiumaluminat-Pigment, Binder und Verdünner
Da das Pigment kein Wasser verträgt, kommen nur wasserfreie Komponenten in Frage. Das Anrühren kleiner Mengen vor jeder Anwendung ist unpraktisch, aber dafür bleiben die Komponeten frisch. Da der Binder langsam trocknet, braucht man weniger Übung für gute Ergebnisse. Helligkeiit und Dauer des Nachleuchtens sind erheblich höher als bei ZnS. Aber bei Tag erscheint die Leuchtpaste etwas dunkler als ZnS, und die gelblich-grüne Farbe stört manchen.

Nix macht glücklich
Ich habe einige Produkte ausprobiert, und fragte mich warum es nichts gibt, das die Vorteile aller verbindet. Also habe ich Mitte 2012 angefangen mit Lacken zu experimentieren, die mit Additiven optimiert werden können.

Lack
Ergebnis ist ein Lack, der die Paste flüssig hält, owohl bis an die Sättigungsgrenze mit Pigment gefüllt. Durch seine matte Oberfläche wird die körnige Struktur des Pigments kaschiert, und die Tagesfarbe des Strontiumaluminat-Pigments wird so weit aufhellt, daß der Unterschied zu ZnS-Pigment kaum erkennbar ist. Er wird als Einkomponentenlack verwendet, mit einem zusätzlichen Härter aber auch als Zweikomponentenlack. Damit ist die Leuchtpaste auch. für die tief eingefrästen Marken und Ziffern in Taucheruhr-Ringen geeignet, bei denen ein 1K-Lack Monate zum Abbinden braucht.

Pigmente
ZnS-Pigmente sind preisgümstig, und man nimmt einfach das beste verfügbare. Die bekanntesten Strontiumaluminat-Pigmente sind Luminova vom Patentinhaber Nemoto, Super-Luminova vom Lizenznehmer RC Tritec und Lumilux von Honeywell. Nennenswerte Unterschiede gibt es nicht, und Luminova wurde nur gewählt, weil man es am einfachsten bekommt. Die höchste Lichtstärke haben Pigmente mit grüner und blauer Nachleuchtfarbe. Da aber das menschliche Auge bei gruen-gelb an empfindlichsten ist, gibt es für das grüne Nachleuchten keine Konkurrenz. Andere Farben werde ich nicht anbieten solange sie nicht mit vergleichbarer Helligkeit und Nachleuchtdauer verfügbar sind.

Ergebnisse
Bild 3 zeigt Zeiger links mit Luminova, rechts mit ZnS. Die Aufnahme erfolgte mit Blende1:2,8 und 1/160s bei bei bedecktem Himmel. Die Zeiger lagen zuvor 30 Minuten in diesem Licht. Wegen des matten Lacks fällt beim Luminova-Zeiger die etwas dunklere grünliche Farbe kaum auf.
     Bild 4 zeigt die gleichen Zeiger mit gleicher Belichtung, aber weithehender Abschirmung des einfallenden Lichts. Schon der ZnS-Zeiger ist nun etwas heller als die weiße Unterlage, er leuchtet also, aber der Luminova-Zeiger ist wesentlich heller. Für Bild 5 wurde nur die Belichtungszeit vervierfacht, um die Anpassung des Auges an die Dunkelheit zu simulieren. Es zeigt den Unterschied damit so wie er gesehen wird.


Verkauft in Shop

Datum 24.3.17

Geboten EUR 22.00

Mindestpreis EUR 22.00

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