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Bild 1

Alpina, Union Horlogère SA, Bienne, Genève, Besancon, Berlin

1883: Gründung der Union Horlogère (UH) bzw. Vereinigte Uhrmacher Alpina (VUA) von Gottlieb Hauser als Zusammenschluß führender Hersteller und Händler zur Vereinheitlichung des Kaufs und Vertriebs von Uhren-Teilen. Schon bald wurden eigene Kaliber entwickelt und in der Alpina-Rohwerke-Fabrik von Duret & Colonnaz in Genf gefertigt.
1896: Registrierung der Abbildung eines Straub-Kalibers als Bildmarke. Das Werk ist mit Alpina, Association Horlogére Suisse signiert. Exemplare für den deutschsprachigen Raum erhielten SUG-Bildmarke (Bild 1, oben rechts), entsprechend der Übersetzung Schweizerische Uhrmacher-Genossenschaft.
1905: Beitritt der US-Firmen Gruen und Hamilton.
1909: Alpina Union Horlogère gründete die Präcisions-Uhrenfabrik Alpina in Glashütte.
1917: Aus politischen Gründen gegen Ende des 1. Weltkriegs Trennung in die Union Horlogère SA in Biel/Schweiz und die Alpina Deutsche Uhrmacher-Genossenschaft GmbH (ADUG) in Berlin/Deutschland.
1929-1937: Alpina Gruen Gilde SA, eine Organisation beider Firmen zur Koordination von Herstellung und Vertrieb. Auch Rolex war in dieses Unternehmen eingebunden, aber Art und Umfang der Beteiligung sind nicht bekannt. Ein berühmtes Kind dieser Zusammenarbeit war die von der Rolex-Fabrik Aegler gefertigte Doctors Watch, die unter den Marken Alpina, Gruen, Alpina-Gruen and Rolex-Prince vertrieben wurde.
1942: Umfirmierung der deutschen ADUG in Deutsche Uhrmacher-Genossenschaft Alpina und Eintragung der Marke DUGENA.
1946: Dieser deutsche Zweig wird reorganisiert und startet 1949 in Darmstadt neu als DUGENA, Deutsche Uhrmacher-Genossenschaft Alpina.
1949: Registrierung von Alpina als Marke des Herstellers Straub & Co, Bienne. Weiterhin gab es die Firma Alpina Union Horlogère, und sie übernahm den Vertrieb der Straub-Uhren.
Die Art der Zusammenarbeit von Straub mit Alpina und auch die Anfänge der Firma Straub sind unklar: Straub gilt als Mitglied der UH und sicher kamen die meisten neueren Kaliber in Alpina-Uhren von Straub. Aber schon das in der Bildmarke von 1896 (s. oben) dargestellte Kaliber stammt von Straub.



Erläuterungen zu den Daten

Bemerkungen
Obwohl Alpina-Uhren aus verschiedenen Quellen kamen, ergab sich nach außen ein einheitliches Erscheinungsbild:
Der Schriftzug Alpina war den Uhren gehobener bis bester Qualität vorbehalten. Einfachere Qualitäten kamen mit dem A im Kreis und Dreieck.
Dazu gab es Marken wie Festa, Siegerin, Terval für bestimmte Uhrentypen oder Märkte, z.B. Tresor für besonders widerstandsfähige Uhren.

Soweit noch keine Fotos von Werken mit Alpina-Signatur verfügbar sind, werden ersatzweise welche von Werken mit der Original-Signatur des Herstellers gezeigt. Damit ergibt sich sich schon eine recht umfassende Übersicht über die von Alpina verwendeten Kaliber.

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