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Info-Seiten: Grundlagen für Beschreibungen

Ranfft-Uhren-Beschreibungen sind kurz und informativ. Wortmüll über Selbstverständlichkeiten oder Details, die in Bildern sichtbar sind, mögen verkaufsfördernd sein, nützen aber Lesern nicht und werden deshalb vermieden.
     Daß beispielsweise eine angebotene Uhr keine bemerkenswerten technischen Mängel hat und gut läuft, wird nicht erwähnt, denn das ist selbstverständlich. Wenn es aber technische Mängel gibt, wird darauf hingewiesen, denn deren Beseitigug kostet Geld und Mühe.
     Auch herausragende Bedeutung, Schönheit, Wert und Seltenheit bleiben unerwähnt; so etwas muß der Leser selbst einschätzen.
Jeder bidfun home-Nutzer ist eingeladen, diese Grundlagen bei seinen Angeboten zu beherzigen. Dazu kann man folgenden HTML-Text in die Beschreibung kopieren:
<br><br><a  href="http://www.ranfft.de/uhr/info-basis.html">
<b>Gundlagen dieser Beschreibung</b></a><br>


In der Beschreibung erscheint dann dieses Link: Grundlagen dieser Beschreibung

Für eine zusätzliche englische Beschreibung ist der entsprechende HTML-Text:
<br><br><a  href="http://www.ranfft.de/uhr/info-basis-e.html">
<b>Basics for this Description</b></a><br>

  Inhalt
Fotos
Zubehör
Gehäuse
Band
Zifferblatt
Werk
Zustand
Anmerkungen
Zur ÜbersichtZur Übersicht
 

Fotos
 
Die Fotos für die Beschreibungen werden bei Tageslicht aufgenommen. Damit wird eine realistische Farb- und Kontrastwiedergabe erreicht. Trotzdem wird der Kontrast durch Nachbearbeitung etwas erhöht, um Unregelmäßigkeiten deutlicher zu machen. Manche Gegenstände erscheinen so weniger attraktiv, aber so werden Enttäuschungen vermieden, und Käufer machen nur selten vom Rückgaberecht Gebrauch.

Wichtige Fotos, insbesondere das erste, können durch Anklicken vergrößert werden. Manchmal sind auch mehrere Bilder in höherer Auflösung verfügbar. Für ältere Einträge im Archiv trifft das allerdings nicht zu.
Wichtig!
Die Fotos zeigen den angebotenen Artikel. Auch Fotos des nackten Werks von beiden Seiten gehören in der Regel zur angebotenen Uhr. Einerseits werden Uhren zerlegt, nur um diese Fotos für das Uhrwerkarchiv zu bekommen, andererseits wird oft beim Service die Gelegenheit genutzt, solche Fotos oder sogar welche vom zerlegten Werk zu machen.

Ausnahmen
1) Von Neu-Uhren oder ungetragenen Uhren vom gleichen Modell wird nur ein Exemplar fotografiert und die Fotos werden für alle weiteren verwendet. Wenn aber solche Uhren Lagerungs- oder Montagespuren haben, die ein Foto sichtbar machen kann, wird ein individuelles Foto gemacht.
2) Um Konstruktionsdetails zu erläutern, werden gelegentlich auch Archiv-Fotos herangezogen. Dies wird aber in der Beschreibung ausdrücklich erwähnt.
 

Zubehör
 
Meistens steht dort "Keins" - eigentlich überflüssig, denn man könnte vieles aufzählen, was nicht zum Lieferungumfang gehört. Aber häufige Anfragen nach Etuis und Papieren können so vermieden werden. Natürlich kommt es vor, daß Zubehör im Angebot enthalten ist. Es wird dann an dieser Stelle erwähnt.
Die meisten Uhren werden als Gebrauchsgegenstände gekauft, und kaum jemand kümmert sich um den Verbleib von Etuis und Papieren, wenn die Garantiezeit abgelaufen ist. Manche heben solches Zubehör aber auf, und es ist für viele Sammler interessant.
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Gehäuse
 
Hier sind nacheinander Signaturen, Materialien, Bauart und Maße angegeben.

Signaturen
Gehäuse-Signaturen, Monogramme und Widmungen findet man auf beiden Seiten des Bodens, manchmal auf dem Gehäusemittelteil und entsprechend auf den verschiedenen Deckeln einer Taschenuhr. Diese Beschriftungen werden von außen nach innen angegeben und jeweils durch einen Strich (-) getrennt. Bei Sprungdeckeluhren beginnt die Wiedergabe mit der äußeren Beschriftung des Sprungdeckels (manchmal ein Monogram).
     Die meisten Signaturen bestehen aus Großbuchstaben. Im Sinne besserer Lesbarkeit erfolgt die Wiedergabe im Stil englischer Überschriften, d.h. die meisten Worte beginnen nur mit einem Großbuchstaben.

Da Signaturen nicht in einer bestimmten Reihenfolge stehen und oft nicht einmal zeilenweise angeordnet sind, wird in die Beschreibung eine gewisse Ordnung gebracht:
   1) Nummern (Referenz- und/oder Seriennummer).
   2) Hersteller, Modell; Bildmarken werden durch den Namen ersetzt.
   3) Herkunftangaben.
   4) Technische Angaben, z.B. Materialien und Konstruktion.

Oft findet man gleiche Angaben auf mehreren Flächen; inbesondere steht die Seriennummer bei Taschenuhrgehäusen meist auf jedem Teil. (siehe auch Baujahr und Herkunft). In der Beschreibung erscheinen diese Angaben nur einmal, werden also nicht wiederholt.
Materialien
Bitte nicht mit den Gebräuchen bei ebay verwechseln. Wenn hier "Gold" steht, dann ist es auch Gold entsprechend der Feingehalt-Angabe und kein vergoldetes Buntmetall. Und wenn hier "Stahl" steht, dann ist es kein verchromtes Gehäuse mit Stahlboden, sondern ein Ganzstahlgehäuse. Besteht ein wichtiges Teil aus einem anderen Material, wie z.B. der Staubdeckel einer Gold-Taschenuhr, dann wird dies ausdrücklich angegeben; wenn nicht, besteht auch der Staubdeckel aus Gold.
     Bei Glas und Krone wird manchmal angegeben, daß sie signiert sind. Man kann zwar nicht garantieren daß es genau das originale Teil ist (das kann meist nicht einmal der Hersteller), aber "signiert" bedeutet nicht irgend eine Signatur, sondern die vom Hersteller der Uhr.

Bauart
Hier wird auf die Angabe von üblichen Details verzichtet. Beispeilsweise wird bei einem Schraubboden nicht die Dichtung erwähnt, wohl aber, wenn die nicht vorgesehen ist oder fehlt. Umgekehrt hat ein Druckboden meist keine Dichtung, und deshalb wird erwähnt, wenn es doch eine gibt.

Maße
Bei Uhren, mit runder Grundform, wird nur der Durchmesser D angegeben, also ohne Krone oder Pendant. Bei anderen Gehäuseformen werden Breite (ebenfalls ohne Krone) und Gesamtlänge mit Bandanstößen angegeben. Die Maße werden auf 0,5mm auf- oder abgerundet. Nur bei Uhren, die ungewöhnlich hoch oder flach sind, wird gelegentlich auch die Höhe H angegeben (auf 0,1mm genau).
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Band
 
Der Begriff "original" wird mit Vorsicht verwendet. Besteht kein Zweifel, wird der Begriff schon verwendet, etwa bei einer neuen oder ungetragenen Uhr, bei einer kaum getragenen mit offensichtlich noch dem ersten Band, oder bei Bändern die passend zum Gehäuse konstruiert sind. Ist die Originalität unsicher, wird nur der Hersteller oder die Signatur genannt.
     Die Materialangaben sind kurz und bündig: Die Umschreibung "echtes Eidechsenleder" gibt es hier nicht. Die Angabe "Eidechsenleder" bedeutet daß das Deckleder wirklich Eidechsenleder ist. Imitationen werden entweder gar nicht, oder als Leder mit Eidechsenprägung bezeichet.
Bei Metallbändern wird die Materialangabe so gehandhabt wie beim Gehäuse. D.h. ein Goldband besteht wirklich aus Gold mit der jeweiligen Feingehalt-Angabe. Ansonsten wird es als vergoldet bezeichnet, falls den Signaturen zu entnehmen mit Angabe der Stärke der Vergoldung.
     Zusätzlich gibt es eine Längenangabe (Maximallänge mit Uhr). Diese Angabe ist wichtig, denn Ersatzglieder für alte Metallbänder sind nicht zu haben oder sehr teuer.
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Zifferblatt
 
Hier sind nacheinander Signaturen, Materialien, und Ausstattung angegeben. Da das Foto oft mehr aussagt als Worte, nennen die Beschreibungen nur das wesentlichste.

Signaturen
Sie werden in der Reihenfolge von oben (12) nach unten (6) angegeben und Gruppen durch Kommas getrennt. Bildmarken werde durch Hersteller-Namen ersetzt.
     Die meisten Signaturen bestehen aus Großbuchstaben. Im Sinne besserer Lesbarkeit erfolgt die Wiedergabe im Stil englischer Überschriften, d.h. die meisten Worte beginnen mit einem Großbuchstaben.
Materialien
Das sind mit Ausnahmen nur die Materialien der Oberfläche, also etwa Versilberung, Vergoldung oder Art von Lacken. Gold- oder andere Edelmetalle werden nur dann als solche bezeichnet, wenn dies durch Stempel auf der Rückseite belegt ist.

Ausstattung
Das betrifft die Art der Marken und Skalen, aber auch Angaben darüber, ob das Zifferblatt aus mehreren Teilen besteht.
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Werk
 
Hier sind nacheinander Signaturen, Kaliber, Finissierung, technische Daten und Konstruktionsdetails angegeben.

Signaturen
Zuerst werden die auf der Werkrückseite sichtbaren Signaturen angegeben. Sind Signaturen auf der Zifferblattseite bekannt, folgen sie getrennt durch einem Strich (-). Die Kaliberangabe wird nicht genannt, weil das Kaliber separat angegeben wird. Nur bei Abweichungen von der offiziellen Bezeichnung oder der üblichen Bezeichnungsart wird sie wiedergegeben.
     Die meisten Signaturen bestehen aus Großbuchstaben. Im Sinne besserer Lesbarkeit erfolgt die Wiedergabe im Stil englischer Überschriften, d.h. die meisten Worte beginnen nur mit einem Großbuchstaben.
      Da Signaturen meist ungeordnet auf Platinen, Brücken und Rädern verteilt sind, wird in die Beschreibung eine gewisse Ordnung gebracht:
   1) Seriennummer, Datum-, Import-Code usw.
   2) Hersteller; Bildmarken werden durch den Namen ersetzt.
   3) Herkunftangaben.
   4) Technische Angaben.
Die Angabe "Unadjusted" wird nicht genannt, weil sie keine technische Bedeutung hat (siehe auch Unadjusted).
Kaliber
Diese Angabe ist gleichzeitig ein Link zum entsprechenden Werk im Archiv. Dort findet man weitergehende technische Informationen. Bei manchen Kalibern wird angegeben, aus welchem Basiswerk (meist von einem Großserienhersteller) es gefertigt wurde, und falls bekannt, welche Details gegenüber dem Basiswerk verändert wurden.

Finissierung
Hier gibt es Angaben über die Oberflächenbeschaffenheit der Platinen und dekorative Maßnahmen, etwa Zierschliffe, Edelmetallbeschichtungen oder gebläute Stahlteile.

Technische Daten und Konstruktionsdetails
Hier findet man die Anzahl der Steine, eventuell Anzahl und Art der Steinfassungen, Art und Konstruktion des Aufzugs, der Hemmung, ggf. den Typ der Stoßsicherung und Art der Reguliervorrichtung. Bei Komplikationen über die Zeitanzeige hinaus gibt es gelegentlich Angaben über deren Konstruktion und Bedienungshinweise, manchmal eine komplette Bedienungsanleitung.
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Zustand
 
Meist werden nur Noten für den Zustand von Gehäuse (G), Band (B), Zifferblatt (Z) und Werk (W) genannt. Deren Bedeutung steht auf der Seite Zustand von Uhren.

Selbstverständlichkeiten
Daß eine Uhr in technisch gutem Zustand ist und läuft, wird nicht erwähnt - es ist selbstverständlich. Natürlich kann man von einer alten Uhr nicht erwarten, daß sie keinerlei Verschleiß zeigt. Aber bei guter Pflege ist das unbedeutend. Ebenso kann man von einer Zylinder- oder Spindeluhr nicht die Präzision einer modernen Uhr erwarten. Technisch guter Zustand bedeutet also, daß die Uhr leistet, was ihre Konstruktion erlaubt, und daß man nur geringe Zugeständnisse an das Alter machen muß.
     Gibt es nur die Noten, ist die Uhr gebrauchsfähig. Anderenfalls gibt es detaillierte Angaben über technische Mängel. Das ist aber selten, denn diese Seiten sind ein Hobby, und das erlaubt rigide Maßnahmen, um das Risiko für Käufer zu verringern und damit die Anzahl der Rückgaben.

Service
Wird ein Service mit Datumangabe genannt, schließt das die branchenübliche Gewährleistung von 12 Monaten ein. Welchen Mehrwert ein Standardservice bedeutet oder gar evenuelle Reparaturen, kann man hier nachlesen. Jeder muß für sich entscheiden, ob er einen entsprechend höheren Preis zahlen will.

Problembehandlung
Wenn eine Uhr zur Auktion eingeliefert wird, wird der technische Zustand mit modernen Meßgeräten untersucht. Zeigen sich Mängel, die eine Reparatur erfordern, gibt es folgende Möglichkeiten:
1) Ich empfehle den Verkauf über ebay. Dort gibt es genug Bieter, denen der Zustand egal ist, und man kann Rückgabe und Gewährleistung ausschließen.
2) Der Mangel wird vor dem Verkauf beseitigt. Das geht zulasten des Einlieferers, der sich dann oft auf Möglichkeit 1 besinnt.
3) Der Mangel wird detailliert unter "Zustand" genannt. Das wirkt sich auf die Gebote aus, so daß sich mancher wieder auf Möglichkeit 1 besinnt.
Ergebnis
Was übrig bleibt, sind schlimmstenfalls Uhren, bei denen ein Service empfehlenswert oder gar erforderlich ist.
     Empfehlung bedeutet, die Zeitwaage zeigt, daß die Schmierung  nicht mehr richtig funktioniert. Die Amplitude (Schwingungsweite) der Unruh ist zu klein, der Gang aber noch gleichmäßig. Man kann die Uhr zwar tragen und sie läuft mit akzeptabler Genauigkeit. Aber wenn man sie oft oder gar täglich tragen will, sollte man ihr einen Service gönnen, um Verschleiß zu vermeiden.
     Erforderlich bedeutet, daß der Gang schon ungleichmäßig ist, also die Schmierung versagt. Wer eine solche Uhr trägt, richtet Schaden an. Aber keine Angst: Eine so bezeichnete Uhr braucht allenfalls kleinere Reparaturen, und meist reicht ein Standardservice.
     Uhren, die verschlissen sind, outen sich auf der Zeitwaage, und damit wären wir wieder bei Möglichkeit 1 der Problembehandlung. Solche Uhren gehen bei ebay durch, mit dem Kommentar "läuft gut, Genauigkeit nicht geprüft".

Zusammenfassung
1) Die meisten Uhren sind zum sofortigen Gebrauch geeignet.
2) Bei einigen wird auf empfehlenswerten oder erforderlichen Service hingewiesen. Ein großer Nachteil ist das nicht, denn auch eine Uhr ohne Kommentar wird irgendwann einen Service brauchen, wenn man Pech hat schon nach einigen Monaten.
3) Es kommt auch vor, daß unter Zustand steht, was kaputt ist. Für einen Hobbyschrauber vielleicht kein Problem, aber Nichtschrauber sollten überlegen, was ihnen die Uhr wert ist.
4) Der ultimative Glücksfall: Die Uhr kommt frisch aus dem Service. Aber da das kaum honoriert wird, ist es selten.
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Anmerkungen

Am Schluß einer Artikelbeschreibung gibt es manchmal besondere Anmerkungen, etwa die Bedienungsanleitung für eine komplizierte Uhr, oder Hinweise auf technische, historische und sonstige Besonderheiten.
     Natürlich sollen diese Anmerkungen Kauf-Interesse wecken. Es werden damit aber auch Fakten aus der Uhrentechnik und der Geschichte der Uhrmacherei oder über Uhrmacher zusammengetragen. Und da die Beschreibungen im Archiv gesammelt werden, entsteht ein Nachschlagewerk, das bei der Beurteilung von Uhren hilft, oder in dem man einfach herumstöbern kann.
Wer genau hinschaut, wird feststellen, daß solche Anmerkungen in keinem Zusammenhang mit dem Wert einer Uhr stehen. Man findet sie gleichermaßen bei billigen und teuren Uhren. Und wenn ich stundenlang Recherchen für eine billige Stiftankeruhr anstelle, dann nicht, um das Höchstgebot von 10 auf 11 Euro zu treiben.
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Letzte Änderung:  3.1.2015